Geboren wurde sie als Einzelkind unserer Sanni am 17.06.2018. Sie entwickelte so eine innige Bindung an ihre Familie, sie hat uns wirklich nur Freude bereitet und sehr schnell gelernt, war völlig instinktsicher, mit einem Labrador- typischen Wesen , wie es im Buche steht und dabei noch wunderschön, von korrektem, schlankem und muskulösem Körperbau entsprechend dem Standard. Besonders das gemeinsame Arbeiten mit Dummies machte uns allen riesigen Spaß. Nur mit dem Nachwuchs sollte es nicht klappen, unseren Zuchtgedanken haben wir durch diese isolierende, spaltende und machtbesessene Coronazeit zunächst verschoben, obwohl Alea alle Voraussetzungen unseres Zuchtverbandes DRC e.V. erfüllte. Die passende Rüdensuche gestaltete sich dann schwierig, da wir hohe Anforderungen stellten. Die Deckversuche in Tschechien blieben erfolglos, da der Rüde nicht wirklich in der Lage dazu war. Und dann nahm das Unglück seinen Lauf, am linken Ovar bildete sich ein Tumor mit Sertolizellen. Die Diagnostik von Januar bis Ende April 2024 war ein Fiasko vieler unwissender und ständig das Falsche testender Tierärzte, erst am 26.04.24 wurde endlich der AMH-Wert bestimmt und es wurde klar, dass ein gutartiger Granulosazelltumor die Hormone störte. Mit einer schnellen Kastration sollte Alea nun endlich wieder Ruhe finden und gesund werden. Auch dies war schwierig zu organisieren, keiner die vielen von uns befragten Tierärzte war wirklich schnell dazu bereit. Dann wurde sie am 30.04.24 leider nicht perfekt operiert, ein Gefäß wurde nicht richtig verschlossen, ein Antibiotika wurde verweigert. Sie hatte 3 Tage lang große Probleme, ihr ging es sehr sehr schlecht-sie lag am Tropf. Zu spät wechselten wir in eine Tierklinik, Aleas Körper kämpfte mit der ganzen Flüssigkeit im Bauch, die inzwischen schwarz und stinkend war. Auch ein Spülen bei der Not OP in der Klinik mit 13 Liter Flüssigkeit und Herausschneiden der verwesten Teile sowie sofortige starke Antibiose (welche die vorige Praxis verweigerte) konnten sie nicht mehr retten. Wir sind untröstlich, nach fast einem Jahr immer noch so traurig, Nächte voller Alpträume begleiten uns ständig, da unsere Hündin auch noch schuldhaft so leiden musste, auch macht man sich selbst Vorwürfe wegen des Vertrauens zum Falschen... Bisher gibt es keine Aufarbeitung seitens zuständiger Stellen (Kammer, Gericht), keine Entschuldigung, kein leid-tun o.ä. Alea starb am 03. Mai 2024 noch bevor sie 6 Jahre alt werden durfte.
Ein waschechter Rügenlabbi, am liebsten am oder im Wasser. Hier am Naturstrand in Dranske am 20. Mai 2023
Alea ist eine immer fröhliche und sichere Hündin
geworden, hier mit 3 Jahren bei einer Dummyübung. Die Apportierfreude ist trotz plandemiebedingter, mangelnder Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten unserer Hunde- und Zuchtvereine ungebrochen. Wir haben zum Glück eigene gute Möglichkeiten gefunden.
Alea , geb. am 17.06.2018
hier im Alter von fast 2 Jahren
27.10.2019 in Sirksfelde bei Hamburg: Alea hat den Wesenstest bestanden und eine sehr schöne Beurteilung von dem Richter, Herrn Hauke Pöhler erhalten, die mit dem Satz endet: "Insgesamt eine stets freundliche, aufmerksame und bewegungsfreudige Hündin in einem schönen Team." Eigentlich hat es trotz aller Aufregung vorher richtig Spaß gemacht und es war ein entspannter, ganz freier Spaziergang mit vielen interessanten Reizen.
Alea mit fast einem Jahr, diese schöne Bild entstand in unserem Schwedenurlaub. Eine ganz entspannte schöne Woche mit der Familie in einem wundervollen Land mit einzigartiger Landschaft. Für die Hunde gab es viel zu entdecken, felsige Ostseestrände und ganz viel Freiheit und Natur. Alea zeigt hier sehr rücksichtsvollen Umgang mit unserem Enkelchen - die beiden Jüngsten haben sich viele gemeinsame Spielchen ausgedacht und mögen sich sehr
Alea ist 10 Monate alt und darf auch schon mal einige Dummies apportieren. Wir nehmen regelmäßig am Stadttraining in Barth und bei der Rallye Obedience bei "Jobs for dogs" teil, haben das Rügener Dummyseminar mit Carsten Schröder zwar überwiegend in der Wartezone aber auch mit einigen Apporten sogar mit Schuss absolviert und trainieren viel die Basics, Wasserarbeit und zuverlässigen Gehorsam- da gibt es noch so einiges zu tun;-) Das Gewicht liegt bei 27,6 kg und sie wird ihrer Mama Sanni nun immer ähnlicher.
Alea mit 8 Monaten
26 kg und ca. 55 cm hoch
Februar 2019 - Winterurlaub mit ganz viel Schnee. Alea wird 8 Monate alt und richtig hübsch, wenn auch manchmal ganz schön frech. Das sind wohl schon erste Schübe der nahenden Pubertät;-)
17.11.2018 - Alea ist genau 5 Monate alt und wir beginnen schon mal so langsam mit der Suche nach einem Dummy. Die Anlagen sind da, sie sucht, sie findet und bringt auch. Manchmal jedoch auch noch mit Jux und Dallerei wie es Kinder eben so tun;-).
Der Spaß soll ja auch noch überwiegen!
Das Motto im Oktober - Alea wird 4 Monate alt und sie soll möglichst viele Situationen und Dinge, andere Lebewesen, Verkehrsmittel etc kennenlernen. Ausflüge mit einem Fahrgastschiff, in einen Tierpark, ein Vogelschutzgebiet, Herbstmärkte mit sehr vielen Menschen, Stippvisite beim Rügener Workingtest mit Fuß-gehen und absitzen zwischen all den vielen Teilnehmern mit ihren Retrievern, Strandspaziergänge auf Rügen und Hiddensee, Restaurantbesuche- alles super gemeistert, ohne uns zu blamieren;-)
Was ein Welpe alles lernen muss...
Hier eine aufregend schwierige Gitterrost-Treppe. Ein kleines Abenteuer mal so eine Stufe alleine herunter zu steigen. Ansonsten wird Alea natürlich noch getragen beim Treppensteigen und längeren Spaziergängen. Die 13 kg machen sich allerdings im Rücken des Trägers bemerkbar, so dass nun schon eine besondere Umhängetasche und ein Bollerwagen zum Einsatz kommen.
August/September 2018 - Wir unternehmen viele schöne Ausflüge mit Sanni und der kleinen Alea, die immer mobiler und selbständiger wird. Bei traumhaftem Sommerwetter sind wir oft an der Ostsee und freuen uns über den Spaß, den unsere Hunde im Wasser haben- richtige Labbis eben.
Am 17.06.2018 um 1.00 Uhr nachts wurde Alea als einziger Welpe unseres A-Wurfes geboren. Es ist pures Glück so ein Hundebaby und die umsorgende, aber auch erziehende Hundemama hautnah erleben und beobachten zu dürfen. Die ersten 8 Wochen sind ausführlich unter dem Button A-Wurf beschrieben und bebildert. Nun sind wir gespannt, wo die Entwicklung hingeht. Die ersten Worte werden bereits verstanden und Alea versucht stets alles richtig zu machen, obwohl sie nun auch manchmal noch ein kleines Milchzahnmonster ist. Die retrievertypischen Anlagen zum Apportieren, Unerschrockenheit im Gelände und bei lauten Geräuschen, Vorliebe zum Wasser, aber auch zum Viel-und schnell-Fressen sowie ein kleines Quäntchen Selbständigkeit und Eigensinn können wir jedenfalls schon feststellen.